Habt ihr euch je gefragt, warum wir von den Leuten, die Michael tatsächlich kannten, nie etwas über Michael hörten? Warum haben die Medien uns nichts über den Menschen Michael erzählt?
„Ich habe nie einen netteren Menschen, einen würdigeren Menschen mit besser erzogenen Kindern kennengelernt.“
„Hast du ihn dir so vorgestellt?“
„Nein, überhaupt nicht. Ich dachte, er sei wie andere Stars umringt von Bodyguards und so weiter. Er war das genaue Gegenteil dessen.“
Frank Dileo: „Als wir in Europa während der
Bad Tour waren, gingen wir in jeder Stadt, in der wir waren in ein Kinderkrankenhaus. Nicht nur in eines während der ganzen Tour, in jedes einzelne! Da gab es einmal einen kleinen Jungen, der im Sterben lag und dieser Junge wollte Michael kennenlernen. Und Michael ging hin. Das Kind strahlte, es war erstaunlich. Ich stellte mich in eine Ecke, ich weinte, ich konnte das nicht ertragen und Michael kam zu mir, legte seinen Arm um mich und sagte: „Du musst wissen, Frank, das ist unser Job außerhalb der Bühne. Es ist unser Job, jemandem ein gutes Gefühl zu geben.“ Daran glaubte er, daran glaubte er absolut.“
Teddy Riley: „Meine Tochter war bei ihm und sie hatten so viel Spaß, er war einfach ein lustiger Kerl.“
Whoopi Goldberg: „ Würde ich meine Kinder bei ihm lassen? Ja, das würde ich!!! Ja, ich würde mein Kind bei Michael Jackson lassen!“
Brooke Shields: „Sie haben ihn nicht gekannt und sie waren so bereit dazu, ihn zu kritisieren…“
Kenny Ortega: „Ich war mit Michael in Osteuropa und er fragte mich, ob ich lieber ins Hotel oder mit ihm ein Kinderheim besuchen möchte. Bevor er ins Hotel ging, ging er ins Kinderheim. Ich erinnere mich daran, wie er hineinging und wie er sich umschaute. Es waren eine Menge Leute dabei und die Situation in dem Heim war sehr trostlos. Und ich sah ihn mit jemandem flüstern, dann mit einem anderen und er ging zu den Kindern und befasste sich mit ihnen und später fand ich heraus, dass er jemandem zugeflüstert hatte: „Dieses Heim wird umgebaut werden, es wird neue Betten und saubere Laken bekommen, es werden mehr Leute hier eingestellt, die sich um die Kinder kümmern, oder ich werde nicht auftreten!“
Susan Yu: „Er war wohl der beste Klient, den ich je hatte. Er ist großzügig, er ist liebenswert, er ist gütig, er ist Tag für Tag dankbar für alles, was wir für ihn tun.“
Bruce Swedien: „Er hatte eine wunderbar menschliche Seite. Er war freundlich, liebenswert. In diesem Geschäft hört man diese Worte nicht sehr oft. Wenn Michael während einer Session um etwas bat sagte er immer „bitte“, er war so ein großartiger Kerl.“
Madonna: „Er schien nicht von dieser Welt, doch er war auch ein Mensch. Ich weiß, wie es sich anfühlt, die Straße entlang zu gehen und das Gefühl zu haben, die ganze Welt ist gegen dich. Ich habe auch gemerkt, wie hilflos man sich fühlt und wie unfähig, sich zu verteidigen, denn das Gebrüll der lynchenden Meute ist so laut, dass du überzeugt davon bist, dass deine Stimme niemals gehört wird. Ich habe ihn im Stich gelassen. Wir haben ihn im Stich gelassen. Wir haben es zugelassen, dass dieses großartige Wesen, das einst die Welt entzündete, irgendwie durch die Maschen fiel. Er war so einzigartig, so originell, so kostbar und es wird niemals mehr einen wie ihn geben. Er war ein König.“
Michael benutzte seinen Ruhm und seine Plattform nicht nur, um die Situation in Heimen zu verbessern, sondern auch, um Kindern etwas beizubringen und um sich um sozialer Themen anzunehmen, der Gewalt von Gangs, der Ausbeutung durch die Klatschpresse, Armut, Rassismus, Verwaltung des Planeten und sogar Krieg.
MJ:“Das bin ich mit Lisa Marie in einem Krankenhaus in Budapest. Ich sah diesen kleinen Jungen, er hieß Farkis und ich fragte die Schwester, was dem Kind fehlt. Sie sagte, dass er eine Leber braucht. Was es auch dazu braucht, ich werde eine Leber für ihn finden! Also wandte ich mich an meine weltweite Organisation. Ich sagte, ich werde nicht aufgeben, ich werde dieses Kind nicht sterben lassen! Ich war so glücklich, als ich den Anruf bekam und sie mir sagten, dass sie eine Leber gefunden haben und er sein Leben bekam!“
Vielleicht wird es Zeit, dass wir einen anderen Blick auf Michael Jackson werfen und herausfinden, was wirklich geschah. Wir sind alle so beschäftigt damit, unsere eigenen Kinder vor den Tyrannen der Welt zu schützen, wir haben so viele Ängste, doch die größte Tyrannei, die die Welt je sah, haben wir verpasst. Michael Jackson ist der Junge auf dem Plakat, er erlitt auf der Bühne der Welt jahrelange Qualen und die ganze Welt sah dabei zu. Und die Kinder? Sie liebten Michael und sie haben beobachtet, sie beobachten jetzt noch. Welche Art Welt möchten wir unseren Kindern übergeben? Michael bat uns, die Welt zu heilen und sie für unsere Kinder zu retten. Er war dabei, uns wieder daran zu erinnern, dass wir die Welt sind und bei diesem Versuch starb er.
MJ am 14. Februar 2002 in Exeter: „Leider leben wir in Angst. Jeden Tag hören wir in den Nachrichten, im Radio oder Fernsehen, in Zeitschriften immer etwas über Krieg… Wir hören von Nationen, die sich gegenseitig verletzen, von Nachbarn, die sich gegenseitig verletzen, von Familien, die sich gegenseitig verletzen und von Kindern, die sich gegenseitig TÖTEN. Wir müssen lernen in Liebe miteinander zu leben, bevor es zu spät ist. Wir müssen AUFHÖREN! Wir müssen mit Vorurteilen aufhören, wir müssen den Hass beenden, wir müssen aufhören, in Angst vor unsern eigenen Nachbarn zu leben. Ich möchte, dass ihr jetzt alle die Hände eurer Nachbarn fasst… Macht schon, es ist mein Ernst, seid nicht schüchtern, tut es einfach, hier fängt es jetzt an, reicht den Personen rechts und links neben euch die Hände, ich meine es genau so… genau jetzt in diesem Moment, macht schon… seid nicht schüchtern, tut es… tut es… und jetzt sagt den Menschen neben euch, dass ihr euch um sie kümmert, sagt ihnen, dass ihr euch um sie kümmert, dass ihr sie liebt, sagt ihnen, dass ihr sie liebt… das ist es, was den Unterschied macht… zusammen können wir in der Welt eine Veränderung herbeiführen, zusammen können wir helfen, Rassismus zu beenden, zusammen können wir helfen, Vorurteile zu beenden, wir können der Welt helfen, ohne Angst zu leben, das ist unsere einzige Hoffnung und ohne Hoffnung sind wir verloren…“
Paris Jackson: „Ich wollte nur sagen, dass, seit ich auf der Welt bin, mein Daddy der beste Vater war, den man sich überhaupt nur vorstellen kann und ich wollte nur sagen, ich liebe ihn so sehr.“
„Ich sah Michael an und sagte zu ihm: Ich sage dir ehrlich, wenn mehr Menschen diese Seite an dir gesehen hätten, dann glaube ich, hätte es diese Kontroversen nicht gegeben, die du die ganze Zeit ertragen musstest“. Er sah mich an, nahm meine Hand in seine beiden Hände, ich werde das nie in meinem Leben vergessen, er schüttelte meine Hand und sagte: „Ron, das Problem ist: niemand wird jemals wirklich wissen, was es bedeutet, ich sein zu müssen!“ Und das war mir wirklich eine Lehre: Vorverurteile niemals jemanden nach dem, was du über ihn hörst!“